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Simones Windharfe im Tessin

2. August 1998

Am 3. August 1997 verunglückte Simone Heüveldop bei einer Wanderung in den Bergen bei Intragna im Tessin tödlich. Freunde und Bekannte beschlossen, Simones Windharfe ihr zum Andenken dort zu installieren, wo sie ihre letzten Tage verbracht hat.

Die folgenden Bilder berichten tagebuchartig von diesem Projekt, das am Jahrestag des Unglücks begann.

Mitgemacht haben: Franziska Braegger, Ulrich Hahnel, Len Shirts, Christine Söffing, Bernhard Thurz, Dieter Trüstedt, Rudi Volz. Und natürlich Ursula und Hannes vom Casa Al Forno in Pila, die uns so gastfeundlich aufgenommen haben, und ohne deren Ideen, Rat, Tat, Werkzeug und Material nichts gegangen wäre. Unterstützt haben uns auch alle, die eine CD vom 'Konzert für Simone' gekauft haben: der Erlös wurde zur Beschaffung des Materials verwendet.

Der Spieler der Windharfe ist allein der Wind.
Er bringt die Saiten der Windharfe zum Schwingen.

Das Spiel des Windes ist absichtslos - wie die
Formen und Bewegungen der Wolken im Wind.
Der Wind spielt ohne Emotionen,
er braucht kein Pathos,
er drückt nichts aus,
er braucht keine Regeln.
Die Musik des Windes ist zeitlos.
Der Wind zwingt niemandem
irgendwelche Gedanken auf -
er läßt den Zuhörer frei.
In seiner Musik höre ich meine Musik.

Auf diesen Seiten:
Zitate vom Begleitheft der CD 'WINDHARFE'
von Dieter Trüstedt
ISBN 3-9805077-0-X
Freies Musikzentrum München

Bericht: Bernhard Thurz

Fotos: Dieter Trüstedt und

Bernhard Thurz

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Letzte Änderung: 06.08.2007
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