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205. Montagsgespr√§ch im Musiklabor M√ľnchen

√ľber die zeit

Jutta Köhler

Am 10.12.2005 wird der Nobelpreis f√ľr Physik in Stockholm durch die K√∂niglich schwedische Akademie an die drei Physikprofessoren Glauber, Hall und H√§nsch verliehen. Sie haben mit ihren Forschungen im Bereich der Optik die M√∂glichkeit er√∂ffnet, noch genauere Uhren und Ortungssysteme zu entwickeln, weil sie die Frequenzen des Lichtes und damit die Zeit noch exakter gemessen haben.

Die Zeit hat jedoch trotzdem bis heute ihr Geheimnis als unverstandene Dimension noch nicht preisgegeben. Es m√ľssen 4 Dimensionen angegeben werden, damit ein Ereignis eindeutig identifizierbar ist, drei Ortskoordinaten und eine Zeitkoordinate, das Quadrupel (x,y,z,t) charakterisiert einen raumzeitlichen Weltpunkt. In alten Kulturen werden f√ľr Zusammenk√ľnfte ungef√§hre Angaben wie "nach Sonnenuntergang an der Biegung des Flusses" verwendet und die Menschen ben√∂tigen keine gr√∂√üere Genauigkeit f√ľr ihre Organisationen. Die Noten der Musik werden nach den Ausschl√§gen des Pendels, eines Metronoms mit einstellbarer Geschwindigkeit, bemessen. Die "Zeitlosigkeit" ist ein schon fast poetischer Ausdruck um ein Gef√ľhl eines unendlichen Gl√ľcksgef√ľhls zu erzeugen und deutet an, welche Geheimnisse hinter dem Begriff der Zeit und ihren verborgenen Dimensionen stehen.

Montag, 12. Dezember 2005 - 20:00 Uhr

Eintritt frei

Carl Orff Auditorium
M√ľnchen, Luisenstr. 37a
U-Bahn U2 Königsplatz

Musiklabor

Veranstalter:
Echtzeithalle e.V.
in Zusammenarbeit mit der Hochschule f√ľr Musik und Theater M√ľnchen

Tel. 089 / 289 27 477 oder 089 / 2721856

www.wave-art.de

 
Letzte √Ąnderung: 17.12.2010
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