ECHTZEITHALLE e.V. MÜNCHEN
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53. Montagsgespräch im Musiklabor München

Angela Dauber

fragmentierte Wahrnehmung

oder - wieviel Alltag braucht die Kunst?

In den kleinen Momenten meines Alltags, auf dem Weg draußen, der Straße, in der U-Bahn, überflutet mich das Leben, drängt sich mir im Bruchteil von Sekunden auf, bietet sich mir dar in einer Fülle von Facetten. Was und wieviel ich wahrnehme, hängt von mir ab. Es sind tausend Ausschnitte von Welt, tausend Einblicke, tausend Darbietungen, die nichts darstellen, nichts spielen als sich selbst - sind sie deshalb "wahr"? "Nehmbar" sind sie, aufnehmbar, als Fragment. Gibt es das Ganze dahinter? Und ist es ein Ganzes? Das der anderen oder mein Ganzes, meine vielen möglichen Ganzen, zu denen ich die Teile ergänze? Fragmentierte Wahrnehmung ist, was ich erlebe, fragmentierte Wahrnehmung ist, was Samuel Rachl und ich in unseren gemeinsamen Performance-Installationen herstellen - ungeschützt erfährt der Zuschauer/hörer …ein Leben ohne Kunst.

Angela Dauber, Performerin, und Samuel Rachl, bildender Künstler, arbeiten seit 1987 zusammen an einer eigenen Form zwischen Ausstellung und Vorstellung.


Performance-Installation Galerie der Künstler 27. bis 30. Juli 2000

Montag, 26. März 2001

19:30 c.t.

Eintritt frei

München Luisenstr. 37a
(Ecke Gabelsbergerstraße)
U2 Königsplatz

Musiklabor

Veranstalter:
Echtzeithalle e.V.
in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater München

Tel. 089 / 2721856
www.echtzeithalle.de  

Letzte Änderung: 10.01.2007
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