ECHTZEITHALLE e.V. MÜNCHEN
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79. Montagsgesprch im Musiklabor Mnchen

Ulrike Dpfer

Aspekte des japanischen N Theaters

Immer wieder haben sich westliche Dichter, Komponisten, Theaterleute des 20. Jahrhunderts von der Philosophie und sthetik des 600 Jahre alten japanischen N Theaters inspirieren lassen William Butler Yeats, Ezra Pound, Bertolt Brecht, Pierre Boulez, Dieter Schnebel, Robert Wilson, um nur einige zu nennen.

Das genauestens festgelegte Zusammenwirken von N-Musik, -Gesang, -Tanz, -Gestik, -Maske, -Bhne bildet die knstlerische Essenz dieser Bhnenkunst. Worin liegt das Faszinosum des "Gesamtkunstwerks" N?

Stille, Langsamkeit, Rhythmus (yo-ha-kyu), Stilisierung, Stimmung, Gefhl, Blte, Stil des Welkens, das Schne im abgrndig-geheimen Sinn (yugen) was macht das Wesen des N aus?

Ist es das Geheimnis der Darstellung, wie es ZEAMI, der groe N-Autor, Darsteller und Theoretiker im "Kakyo", dem "Spiegel der Blte", im Jahre 1424 niederlegte? Dort heit es: "... alles (zehntausendfache) N wie an einem Faden halten durch das Innere (das Herz)".

In unserer heutigen Welt der vielfltigen Darstellungskonzepte, der Performances und interdisziplinren Auffhrungen, mgen Aspekte des N Theaters sinnstiftend sein. Hierber wre zu sprechen.


Ulrike Dpfer spielte in N Adaptionen unter Regie von Yoshi Oida und Akira Matsui in vielen europischen Lndern sowie in Indien. Sie hatte auerdem Gelegenheit, im Rahmen des "Bunkacho Fellowship for Artists from Abroad" bei verschiedenen N Meistern in Japan zu lernen.

Montag, 10. Dezember 2001 - 20:00 Uhr

Eintritt frei

Mnchen Luisenstr. 37a
Eingang Rckseite
Seminar-Raum L 18 Erdgescho
U2 Knigsplatz

Musiklabor

Veranstalter:
Echtzeithalle e.V.
in Zusammenarbeit mit der Hochschule fr Musik und Theater Mnchen

Tel. 089 / 2721856
www.echtzeithalle.de  

Letzte nderung: 10.01.2007
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