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327. Montagsgesprch

Zahlenverhltnisse im Raum

Volkmar Mller, Architekt

Montag 13. April 2015 19-21 Uhr / Eintritt frei
Carl Orff Auditorium Mnchen Luisenstr. 37a, U-Bahn Knigsplatz
Musiklabor Mnchen / Echtzeithalle e.V. / www.echtzeithalle.de

Siebtes Montagsgesprch im Rahmen des Projektes Musik der Mathematik in Zusammenarbeit mit der Hochschule fr Musik und Theater Mnchen, dem Bezirk Oberbayern, dem Bayerischen Staatsministerium fr Wissenschaft, Forschung und Kunst, dem Kulturreferat der Landeshauptstadt Mnchen, der Universitt Ulm - und dem Musiklabor / Echtzeithalle e.V.

In diesem Montagsgesrch untersuche ich die Proportionen des von Corbusier entwickelten Modulors von 1948. Corbusier arbeitete mit der Methode des Goldenen Schnittes und legte zwei unterschiedliche Mareihen fest, die eine Hilfe zur leichteren und schneren Entwicklung in der Architekturgestaltung beitragen sollten. Die Proportionen des Goldenen Schnittes werden auch als Hilfe bei der Bildbetrachtung benutzt um die Schnheit der Proportionen zu erklren und zu verstehen.

Ich nehme die corbusier'schen Zahlenreihen und bertrage sie auf ein dreisaitiges Monochord und entwickle Klnge und Klangverlufe. Das Monochord ist 226 cm lang und entspricht dem Modulor Grundma der Blauen Reihe. Mit einem Looper werden die Klnge gesammelt und parallel abgespielt. Es entstehen sehr obertonreiche Klanggebilde, die nichts mit den Naturtnen einer Saitenschwingung zu tun haben, aber in sich Klnge zusammenfinden.

Letzte nderung: 07.04.2015
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