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284. Montagsgespräch

A Doda
nach Thomas Bernhard

Artlecture

Konzept: Gabriele Herrmann

Elmar Guantes, Kontrabass
Sonja Hafenmayer, Stimme
Gabriele Herrmann, Stimme
Hans Wolf, Klavier

Montag 14. März 2011 20 Uhr / Eintritt frei
Carl Orff Auditorium München
Luisenstr. 37a, U-Bahn Königsplatz

Viertes Montagsgespräch im Rahmen des Projektes
MUSIK UND SPRACHE in Zusammenarbeit mit der
Hochschule für Musik und Theater München,
dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München
und der Echtzeithalle e.V.

Der Sprache von Autoren wie Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek und anderen wurde häufig eine große Musikalität und große melodische Wirkung bescheinigt. In Verbindung mit Literatur wird auch von Sound gesprochen, der typisch für einen Autor ist. Thomas Bernhard selbst sprach in einem Interview (1967 mit Janko von Musulin - auf YouTube zu sehen) von rhythmischen Versuchen.

Anhand des Dramoletts „A Doda“ von Thomas Bernhard (aus „Der Deutsche Mittagstisch“, Dramolette, edition suhrkamp, 1988) soll versucht werden, diese Musikalität des Textes hörbar zu machen, mit ihr zu spielen.

Wir stellen den Text in drei Durchläufen vor:

  1. Mit Schwerpunkt auf dem Text mit instrumenteller „Begleitung“
  2. Die musikalische Struktur – der Dialog der zwei Frauen wird durch Klavier und Kontrabass dargestellt, ergänzt durch den Klang von Schlüsselwörtern.
  3. Der Text als Geräusch mit Stimmen und Instrumenten

Dauer: Ca. 40 Min.

Letzte Änderung: 17.03.2011
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